Prof. Dr. Lasse Gundelach

Lebenslauf

Prof. Dr. Lasse Gundelach studierte zunächst an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Karlsruhe und beendete sein Studium mit dem Diplom "Künstlerische Ausbildung" in den Fächern Pauke und Schlagzeug. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Konstanz.

Seit dem Schwerpunktstudium ist Prof. Dr. Lasse Gundelach auf das Strafrecht spezialisiert. Nach dem ersten Staatsexamen absolvierte er sein Referendariat am Landgericht Düsseldorf mit Stationen in zwei renommierten und ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierten Kanzleien. Zudem promovierte er im Strafrecht an der Universität Bremen.

Nach dem zweiten Staatsexamen war er als Rechtsanwalt zugelassen und ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Auch während seiner Tätigkeit als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Düsseldorf fokussierte sich Prof. Dr. Lasse Gundelach im Rahmen seiner Neben- und Forschungstätigkeit auf das Strafrecht.

Von 2019 bis 2021 war Prof. Dr. Lasse Gundelach Inhaber der Professur für Recht unter besonderer Berücksichtigung des Sozial- und Ausländerrechts an der Katholischen Hochschule Mainz. Seit dem Wintersemester 2021/2022 ist Prof. Dr. Lasse Gundelach Inhaber der Professur für Recht in der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilferecht sowie Familienrecht an der Katholischen Hochschule NRW.

Foto 02.10.20, 17 42 32.jpg

Beiträge in Handbüchern und Sammelbänden

Nothacker/Gundelach, Partnerschaften, Alleinerziehende und Schwangere, in: Fasselt/Schellhorn (Hrsg.), Handbuch Sozialrechtsberatung - HSRB, 6. Auflage 2021, Nomos.

 

Nothacker/Gundelach, Kinder/Jugendliche, in: Fasselt/Schellhorn (Hrsg.), Handbuch Sozialrechtsberatung - HSRB, 6. Auflage 2021, Nomos.

 

Gundelach, Recht als Integrationshemmnis, in: van Rießen/Jepkens/Scholten (Hrsg.), Integration im Sozialraum. Theoretische Konzepte und empirische Bewertungen, 2020, Springer VS.

 

Gundelach/Meißner, Zugang von (un-)begleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu Leistungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in: Deinet, OKJA mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen, 2019, Beltz Juventa.

 

Gundelach, Die Führungsaufsicht nach der Vollverbüßung einer Jugendstrafe, Nomos, 2015.

Lebenslauf

Aufsätze

Gundelach, Alltagsleben von IS-Anhängerinnen als Unterstützungshandlung, Anmerkung zu BGH, Beschl v. 22.3.2018 – StB 32/17, StV 2020, 170 ff.

Gundelach, Ehefrauen von IS-Kämpfern in der Rechtsprechung des BGH: Mitgliedschaft oder Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung durch Leben im Kalifat?, HRRS, 2019, 399 ff.

Gundelach, Der Bericht der Jugendgerichtshilfe – eine verkannte Chance der Strafverteidigung, StraFo, 2019, 45 ff.

Gundelach, Die Rechtsprechung zur medizinischen Altersfeststellung - eine Anmerkung, NVwZ 2018, 1849.

Gundelach, Die datenschutzrechtliche Zulässigkeit von anlasslosen automatisierten Anti-Terror-Mitarbeiterscreenings, NJOZ 2018, 1841; zugleich Kurzbeitrag in NZA 2018, 1606.

Gundelach, Offene Fragestellungen im Zusammenhang mit der Asylantragstellungspflicht des Jugendamts gemäß § 42 Abs. 2 S. 5 SGB VIII, ZKJ 2018, 296 ff.

Gundelach, Beweiswürdigung von Sachverständigengutachten zur Altersfeststellung, ZJJ 2018, 139 ff.

Gundelach, Rechtmäßigkeit der Anwendung unmittelbaren Zwangs bei der Verteilung von umF, ZKJ 2018, 128 ff.

Gundelach, Die Strafbarkeit des Sich-Bereit-Erklärens gemäß § 30 Abs. 2 Alt. 1 StGB zur Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung gemäß § 129a Abs. 1 StGB, StV 2018, 110.

Gundelach, Mindestanforderungen an psychosoziale Diagnostik in repressiven Kontexten Sozialer Arbeit aus juristischer Sicht, Neue Praxis 2017 (5), 421 ff.

Gundelach, Die Abgrenzung des Sachverständigen vom sachverständigen Zeugen im Strafprozessrecht anhand des Beispiels des Kriegsreporters, HRRS 1/2017,41 ff.

Gundelach, Kann ein Presseangehöriger im Rahmen des § 53 Abs.1 S.1 Nr. 5 StPO das Zeugnis nur teilweise verweigern?, StraFo 2017,1 ff.

Gundelach/Nix, Der Eintritt der Führungsaufsicht kraft Gesetzes gemäß § 68f Abs.1 StGB nach der Vollverbüßung einer Jugendstrafe, ZJJ 2015,148 ff.